Homepage 2017-08-16T18:15:53+00:00

Wir freuen uns, den Botschafter Pakistans, Seine Exzellenz Herrn Jauhar Saleem, bei der Vernissage zur interreligiösen Kalligraphie-Ausstellung am 13. Mai um 19.30 Uhr in der St. Thomas-Kirche am Mariannenplatz begrüßen zu dürfen.


We are delighted to welcome His Excellency, the Ambassador of the Islamic Republic of Pakistan, Mr Jauhar Saleem,  to the Vernissage on Inter-Faith Calligraphy on 13 May 2017, 07:30 p. m. at St Thomas’s Church, Mariannenplatz 28.

Inzwischen schon über 9.000 Besucherinnen und Besucher!

Am 9. Juli 2017 endet die interreligiöse Kunstausstellung mit Kalligraphien aus Tora, Neuem Testament und Koran in der Berliner St. Thomas-Kirche, Mariannenplatz 28. Nutzen Sie die verbleibende Zeit für einen Besuch! Veranstaltungshinweise finden Sie weiter unten.

Über 9.000 Besucherinnen und Besucher!

Am 9. Juli 2017 endete die interreligiöse Kunstausstellung mit Kalligraphien aus Tora, Neuem Testament und Koran in der Berliner St. Thomas-Kirche, Mariannenplatz 28.

Impressionen und Eindrücke können Sie in den nachfolgenden Bildergalerien gewinnen – eine Dokumentation mit Beiträgen aus den Veranstaltungen ist in Vorbereitung:

Kalligraphie als ästhetische Brücke im interreligiösen Dialog Heilige Schriften als Wahrnehmungsraum und spirituelles Erleben

Interreligiöse Kunstausstellung mit Kalligraphien
aus Tora, Neuem Testament und Koran

Künstler: Shahid Alam, Aachen

13.05.2017 – 09.07.2017

Evangelische St. Thomaskirche
Mariannenplatz 28
Berlin-Kreuzberg
Montag bis Samstag 10:00 – 18:00
Sonntag 11:00 – 18:00

EINFÜHRUNG VON SHAHID ALAM

Sinnlich, bewegend, interreligiöse Begegnungen eröffnend: Die Kunst der Kalligraphie.

„Einander sehen“ ist nicht nur der Titel der Ausstellung, sondern Programm: sich wahrnehmen, die anderen wahrnehmen, sich im anderen sehen und sich selbst neu sehen. Bei dieser interreligiösen Kalligraphie-Ausstellung kooperieren jüdische, christliche und muslimische Partner zusammen – ein ausgesprochen wichtiges Signal in die so bunte und vielfältige Stadt Berlin hinein. Wir können etwas gemeinsam machen – mit Freude, mit Respekt und Achtung, neugierig und voller Entdeckungslust.

Die Kunst der Kalligraphie wird die Herzen der Menschen erreichen und interkulturelle und interreligiöse Begegnungsräume eröffnen.  Shahid Alam hat sich bewusst auf den Kirchenraum  eingelassen und seine Ausstellung entwickelt – eine Ausstellung für diesen besonderen Ort, für Berlin, für die Menschen im Kiez, ob sie Christen, Muslime, Juden oder Religionslos sind. Lassen Sie sich einladen und bezaubern!

Kalligraphie (von griechisch Καλλιγραφία (kalligraphia), κάλλος (kállos, Schönheit) bzw. καλός (kalós, schön, gut) und γράφειν (gráphein, schreiben) ist die Kunst des Schönschreibens von Hand, mit Federkiel, Pinsel, Tinte oder anderen Schreibutensilien. Kalligraphie, die die Kunst der schönen Schrift, ist tief verwurzelt im arabischen Kulturraum, gepflegt im Christentum, bedeutsam für Judentum und Islam. Sie wurde schon beschrieben als „Musik für die Augen“. Mit Texten aus der Tora, dem Neuen Testament und dem Koran entstehen Kunstbrücken, die intensive interkulturelle und interreligiöse Begegnungen ermöglichen.

Die Kalligraphie ist in der Kulturgeschichte überall dort bedeutsam, wo das Abschreiben heiliger Texte selbst ein sakraler Vorgang ist: So etwa traditionell im Judentum, aber auch im Christentum und insbesondere im Islam. Die Schrift auf möglichst schöne Art und Weise wiederzugeben, ist daher die „Königin der Künste“, viel wichtiger als es jedes Bild sein könnte (Navid Kermani). Die Kunst des schönen Schreibens hat deshalb in den jüdischen und islamischen Welten eine ganz besondere Blüte erfahren. Die Kalligraphie selbst ist eine spirituelle Übung, in der sich Gottes Wort erschließt, Gottes Welt erkennbar wird. Weil die Erkenntnis Gottes durch das Wort erfolgt, verliert die sinnliche Wahrnehmung durch das Bild in Judentum und Islam ihre Bedeutung.

Heilige Schriften, ob Tora, Bibel oder Koran, waren und sind zunächst einmal Hörbücher: Ihre Texte wurden und werden laut vorgetragen, rezitiert im Gottesdienst. Westlich geprägten Menschen ist dieses Hörerlebnis mehr und mehr abhandengekommen. Im Orient hat sich diese fast wie ein Gesang erklingende Schrift-Rezitation bewahrt. So hat es die christliche Kirche vom Judentum gelernt. Und so hat es der Islam vom Christentum übernommen. Schon das syro-aramäische Wort „Koran“ weist darauf hin, denn es bedeutet „das zu Rezitierende“.

So hörend, wahrnehmend treten Menschen ein in einen weiten Raum, der ihnen das Göttliche eröffnen kann – wie einen Hauch, ein Empfinden, einen Klang, angerührt und berührt vom Geheimnis des Lebens, das größer ist als alles (intellektuelle) Verstehen. Es geht ja nicht um Informationen, um objektives Wissen, sondern um die Änderung der inneren Haltung – dass mein Herz berührt werde, dass ich mich vom Wort Gottes in der Tiefe meiner Seele und meines Geistes bewegen lasse.

Mit Texten aus der Tora, dem Neuen Testament und dem Koran entstehen Kunstbrücken, die intensive interreligiöse und interkulturelle Begegnungen ermöglichen. Die Kalligraphie lässt die Betrachter eintauchen in den „Wahrnehmungsraum“ Schrift, eröffnet ungewöhnliche Perspektiven und lädt zum Staunen ein. Wir freuen uns auf alle Begegnungen!

Im Namen aller Kooperationspartner
Dr. Andreas Goetze, Landespfarrer für den interreligiösen Dialog (EKBO)

Rabbinerin Gesa Ederberg, Synagogengemeinde Oranienburger Straße
Jörg Hanusch, Deutschen Muslimkreis e.V.
Pfarrerin Friederike von Kirchbach, Evang. St. Thomasgemeinde Berlin-Kreuzberg
Meho Travljanin, Islamisches Kulturzentrum der Bosniaken, Berlin
Iman Andrea Reimann, Deutschen Muslimkreis e.V.
Bernd Streich, Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Berlin
Prof. Dr. Stefan Weber, Museum für Islamische Kunst
Rabbiner Edward van Voolen, Abraham Geiger Kolleg

BEGLEITPROGRAMM

Sa 08.07. 20:00

Finissage

»Einander sehen – Schrift als Klangraum«
Rezitationen aus jüdischer, christlicher und muslimischer Tradition
Musik: twinterpretation (Jan-Philipp und Anwar Manuel Alam, Violine und Klavier)

So 09.07. 10.00

Abschlussgottesdienst

»Einander sehen – die poetische Kraft des Wortes«
Mit Pfarrerin Friederike von Kirchbach, Dr. Andreas Goetze, Shahid Alam
Musik: twinterpretation

ALLE VERANSTALTUNGEN
„Der Dialog der Religionen ist angesichts der heutigen Weltsituation dringender denn je.
Die Geschichte gehört Menschen, die zusammenbringen, was früher getrennt war; die Lebenswege
gehen, die früher versperrt waren“

K. J. Kuschel

DER KÜNSTLER SHAHID ALAM

Shahid Alam wurde in Lahore/Pakistan geboren, in einer Familie, in der über mehrere Generationen die Kunst der Kalligraphie gepflegt und tradiert worden war. Bereits im Alter von vier Jahren greift er zur Feder und beginnt spielerisch seine Hand in der arabischen Schönschrift zu üben. Im regelmäßigen Kalligraphie-Unterricht an der katholischen Schule der Franziskaner in Lahore festigt und verfeinert er die frühen Grundlagen. Als reifender Künstler bietet ihm die Kalligraphie den Freiraum seines künstlerischen Schaffens.

1973 kam Shahid Alam nach Deutschland. Er studierte Pädagogik, Kunst, Politik- und Europawissenschaften in Dortmund und Aachen und war über 20 Jahre im Bereich der Bildung und Kunst als Lehrer an unterschiedlichen Schulen und Bildungseinrichtungen, hauptsächlich in Deutschland, aber auch in Pakistan tätig. Seit 1996 arbeitet er als freischaffender Künstler in Stolberg bei Aachen.

Die Kunst der arabischen Kalligraphie hat in seiner künstlerischen Tätigkeit einen besonderen Platz eingenommen. Den Künstler und Kalligraphen Shahid Alam faszinieren die Gestaltungsmöglichkeiten eines Wortes in der arabischen Schrift. Die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten eines Wortes, das erst durch die einzigartige Verbindungskunst der Buchstaben entsteht, faszinieren ihn auch heute noch – nach mehr als vier Jahrzehnten Tätigkeit als Kalligraph. Die Buchstaben vermählen sich, um ein Ganzes zu bilden – das Wort-Bild. Sie opfern ihre individuelle Form, fügen sich, um sich dann mit – einander zu
verbinden. So entsteht eine neue Kunst der Wort-Skulpturen.

Diese einzigartige Kunst der Verbindung Buchstaben lässt  „…Geist, Wort und Schrift so uranfänglich zusammengekörpert …..“ (Goethe) erscheinen. Durch die plastische und atmosphärische Gestaltung des Wort-Bildes gelingen ihm Werke von außerordentlicher Plastizität und visueller Kraft. Mehr noch: Das entstandene Wort ist ein plastisch ausgewogenes Bild, woraus der Künstler auch skulpturale Formen ableitet.

Die kulturelle und religiöse Vielfalt in seiner Heimat vor dem Hintergrund der dortigen politischen und wirtschaftlichen Antagonismen haben sein Leben und seine Kunst entscheidend geprägt. Diese seine Kunst stellt er heute in der Freiheit der europäischen Öffentlichkeit in den Dienst des interkulturellen und interreligiösen Dialogs, der von der Ästhetik und Schönheit der arabischen Schriftkultur getragen wird und von dort aus neue Wege der Vermittlung und des gegenseitigen Verständnisses eröffnet.

Mehr zur Arbeit und dem künstlerischen Schaffen von Shahid Alam unter www.shahid-alam.de.

Shahid Alam
Atelier Kunst und Kultur
Untere Donnerbergstr. 55 b
52222 Stolberg

Tel.: 02402-9738668
Mobil: 0151-52540903

kunstundkultur@hotmail.com
www.shahid-alam.de

Punkt. Ewigkeit.
»Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.«
Jesus Christus. Offb. 22,13 (Kalligraphie auf Holz)

Fatiha – Die Eröffnende. Koransure
(Ölfarbe und Tinte auf Birkenholz, 80 x 60 cm)

Marias Empfängnis. Koransure 19:22
(Öl und Tusche auf Holz, 77 x 100 cm)

Das jüdische Morgengebet (nach Maimonides, 1135–1204)
(Tusche auf Karton, 80 x 60 cm)

»Gott ist das Licht der Himmel und der Erde«. Koransure 24:35
(Öl, Tinte und Tusche auf Holz, 100 x 80 cm)

»Gott ist das Licht der Himmel und der Erde«. Koransure 24:35
(Aquarell, 80 x 60 cm)

Das Alif. Der Anfang.
(Lindenholz, Höhe 200 cm)

Die 99 Namen Gottes

HINTERGRÜNDE

Wie auf einer Pilgerreise

Grundlagen für einen Dialog der Religionen

von Andreas Goetze

Im multikulturellen und multireligiösen Europa des 21. Jahrhunderts stellt sich nicht mehr die Frage, ob Menschen
unterschiedlicher kultureller und religiöser Prägungen zusammenleben wollen. Vielmehr leben sie neben- und miteinander, so dass sich aus konkreten Lebenserfahrungen deutlich und dringend die Fragen nach der Gestaltung eines „gelebten Dialogs“ stellen. Dabei ist das Verhältnis des eigenen Glaubens bzw. der eigenen Überzeugung zu den anderen Religionen und Weltanschauungen zu bestimmen und zu klären. Interkulturelle und interreligiöse Kompetenzen sind von diesen gesellschaftlichen Entwicklungen her gesehen eine Schlüsselqualifikation, um auf die tiefgreifenden Veränderungen der religiösen und weltanschaulichen Situation in Europa eingehen zu können. Den Anderen zu tolerieren, bedeutet in diesem Zusammenhang nicht nur einfach milde Duldung oder grenzenloses Geltenlassen, sondern das äußerst anspruchsvolle grundlegende „Verwiesen-Sein auf den Anderen“ (J. Margull), so dass wechselseitiger Respekt und Achtung gegenüber dem Anderen zu Grundhaltungen eines „Dialoges auf dem Weg“ gehört. Das schließt eine gute Streitkultur und eine offene inhaltliche Auseinandersetzung mit ein.

Regionale Basisinitiativen, Initiativen und Projekte, die das „Forum des Berliner Dialogs der Religionen“ nun in diesem Buch
vorstellen, ermöglichen es, im Austausch vor Ort voneinander zu lernen, gute Nachbarschaft zu gestalten, sich anderen auszusetzen und sich dabei auseinanderzusetzen und Andere neu oder wieder neu wahrzunehmen.

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Zugänge zu Bild und Bildverbot in Judentum und Islam

von Andreas Goetze

Wir leben in einer bilderbestimmten Welt, emotional, sinnlich, nicht nur äußerlich, wir erzeugen auch ständig innere Bilder. Doch Bilder sind mehrdeutig, mehrschichtig, manipulierbar, missbrauchbar. Schnell mache ich mir vom anderen ein Bild: „Typisch, das musste der ja so sagen …!“ Und schneller als ich denke, habe ich den anderen in eine Schublade gesteckt. Das Bild, das ich mir vom anderen gemacht habe, verfehlt ihn. Denn er kann auch anders, das lasse ich außer acht. Das Bild stiehlt ihm die Zukunft, indem ich ihn festlege: „So bist du eben!“. Damit steht allerhand auf dem Spiel: Die Wirklichkeit des Nichtbekannten, die Freiheit, eben das, was nicht zu berechnen, zu fixieren ist, das Geheimnis der Person, das, was mir bleibend entzogen ist.

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Dr. Andreas Goetze
Landespfarrer für den
interreligiösen Dialog in der Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO).

Ökumenisches Zentrum im Berliner Missionswerk
Georgenkirchstraße 69/70, 10249 Berlin

Tel.: (030) 243 44-167

a.goetze@bmw.ekbo.de

Veranstaltungen und weitere Artikel und Beiträge sind zu finden unter
www.interreligioes-bmw.ekbo.de

Interview mit Angelika Neuwirth: „Der Koran – ein Buch in vielen Sprachen“

Die Islamwissenschaftlerin Angelika Neuwirth warnt vor einer verengten Wahrnehmung des Korans auf das rein Diskursive. Ein
intensives Studium des heiligen Buches der Muslime offenbare auch dessen ästhetische Dimension.

Sie haben Ihrem Referat den Titel „Der Koran, ein Buch in vielen Sprachen“ gegeben. Ist das nicht sehr gewagt? Ist der Koran nicht nach dem Verständnis der meisten Muslime von Gott selbst „in klarer arabischer Sprache“ offenbart worden, so dass er auch nicht angemessen übersetzt werden kann bzw. Übersetzungen immer nur Verständnishilfen für den des Arabischen Unkundigen sein können?

Angelika Neuwirth: Der Titel ist bewusst provokant gewählt. Die gerade heute in fundamentalistischen Kreisen gängige Verengung der Perspektive auf das rein Diskursive, das Norm-Spezifische am Koran wird dem Koran nicht gerecht. Ein Blick auf das Leben des Korans in der Geschichte zeigt, dass er immer auch in seiner ästhetischen Dimension rezipiert wurde und noch wird und eigentlich ein multimedialer Text ist.

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Interview Kurt Scharf
© Qantara.de 2007

BEGLEITPROGRAMM

Sa 13.05. 19:30

Vernisage

Impuls: Prof. Dr. Angelika Neuwirth, Berlin
Musik: Berliner Orient Ensemble,
Leitung: Hassan Abul Fadl
Kalligraphie-Performance durch Shahid Alam

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BILDER DER VERNISAGE

So 14.05. 10:00

Eröffnungs­gottesdienst

»Musik für die Augen – Impulse für die Seele«
Predigt: Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein
Musik: Chor der St.-Thomas-Gemeinde,
Leitung:
Manfred Maibauer
anschließend Begegnungs-Café

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Mi 17.05. 19:00

Vortrag und Gespräch

Juden und Christen im Koran: Die islamische heilige Schrift als Dialog der abrahamitischen Religionen betrachtet
Deutschsprachiger Vortrag von Prof. Dr. Martin Bidney, New York (USA), Prof. emeritus für vergleichende Literaturwissenschaft, Schriftsteller
Musik: Alicia Goetze, Klavier

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Sa 20.05. 17:00 – 23:00

19. Lange Buchnacht in St. Thomas

Mit Führung durch die interreligiöse Kalligraphie-Ausstellung durch den Künstler Shahid Alam und Lesungen von Cord Aschenbrenner, Noemi Schneider und Jonas Lüscher
Musik durch die Nacht: Christof Vonderau (Gitarre) und Mohamed Askari (Nay, arabische Bambus-Flöte)

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Mi 24. – So 28.05.

Im Rahmen des Kirchentages

täglich geöffnet: »Café St. Thomas«

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Mi 24.05. 19:00

LernNacht – לילה לבן לימודי (Laila Lawan Limudi)

im Centrum Judaicum, Oranienburger Str. 28–30, 10117 Berlin

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Do 25.05. 9:30-10:30

Christlich-alevitische Dialog-Bibelarbeit

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Do 25.05. 11:00-13:00

Die benutzte und genutzte Schrift – Perspektiven zum Verständnis von Koran und Bibel

Impulse von Prof. Dr. Ute Eva Eisen und Prof. Dr. Armina Omerika
Musik: Berliner Orient Ensemble
Moderation: Dr. Andreas Goetze, Noha Abdel-Hady M.A.

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Do 25.05. 13:15 – 13:45

Mittagsgebet

mit Rezitationen aus Heiligen Texten (jüdisch, christlich, muslimisch)

MEHR

Do 25.05. 19:00

Konzert: Jazz goes Synagogue & Lyrics

Mit dem Jazz-Ensemble »Sound of bet haskala«
Lyrics: Dr. Andreas Goetze

MEHR

Di 30.05. 19:00

Das gemeinsame Erbe entdecken

Entwicklung der ältesten Koranhandschriften in Bild und Text
Mit Michael Marx, Leiter der Arbeitsstelle »Corpus Coranicum« der BBAW.
Musik: Jeremias Utsch (Klavier) & Friederike Wrobel (Gesang)

MEHR

So 04.06. 18:00

Orgelkonzert

Orgelmusik zum Pfingstfest mit Werken von J. S. Bach, F. Mendelssohn-Bartholdy und Werken der französischen Spätromantik

Manfred Maibauer, Orgel

So 11.06. 18:00

Orgelkonzert

mit Werken von J. S. Bach, Max Reger u. a.

Manfred Maibauer, Orgel

Mo 12.06. 19:00

Gespräch

»Was bedeutet Ihnen eigentlich Ihre Heilige Schrift?«
Ein interreligiöses und ökumenisches Gespräch mit Bischof Dr. Markus Dröge, Weihbischof Dr. Matthias Heinrich, Imam Ender Cetin, Rabbiner Jona Simon
Musik: Albrecht Guendel-vom Hofe (Piano), Christian Fischer (Double Bass)

Di 13.06. 19:30

Wachstum durch Minderung

in Kooperation mit der Urania Berlin
Referentin: Andrea Richter
Moderation: Dr. Andreas Goetze

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Do 15.06. 20:00 (mit Iftar)

Wie hältst Du’s mit der Religion?

Junge Erwachsene im Gespräch über Glauben und Unglauben
Musik: Mellow Mark »One Man Band Show«
Gegen 21.30 Uhr: gemeinsames Fastenbrechen (Iftar)
Möglichkeit zum muslimischen Abendgebet.

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Sa 17.06. 20:00

Konzert: Jazz goes Synagogue & Lyrics

Mit dem Jazz-Ensemble »Sound of bet haskala« spielt modern arrangierte Jüdische Liturgie im Jazzgewand
Leitung: Albrecht Guendel-vom Hofe

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So 18.06. 18:00

Sommerkonzert: Europäische und arabische Klangwelten

Musik für Saxophon und Orgel sowie Saxophon und Klavier

Friedemann Graef (Saxophon) und Manfred Maibauer (Orgel und Klavier)

Di 20.06. 19:00

Konzert & Impuls

»Zwischen Orient und Okzident: Die Welt erschließen durch Schrift und Musik«
Klassische arabische und westliche Musik und Welt-Wahrnehmung.
Impulse von Dr. Andreas Goetze
Musik: Ensemble »Damaskus – Berlin « (Nabil Hilaneh, Oud, und Maria Magdalena Wiesmaier, Cello)

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Do 22.06. 19:00

Einander Sehen – Spirituelle Schätze

Abschluss der Reihe »Unterwegs an Orten des Gebets«
Begegnung und kleiner Kalligraphie-Workshop mit dem Künstler Shahid Alam
Eigenbeteiligung: 10 Euro
Musik: Hassan Abul-Fadl (Oud), Mewan Younes (Buzuq)

MEHR

Sa 24.06. 14:00 – 22:00

Sommerfest am Mariannenplatz

Musik – Spiele – Unterhaltung

MEHR

Di 27.06. 19:00

Vortrag und Gespräch

»Ob jemand lesen kann oder nicht – an ihrem Anblick wird er sich erfreuen«
Zur Kalligraphie in der islamischen Welt.
Mit Prof. Dr. Stefan Weber, Direktor Museum für Islamische Kunst
Musik: Orhan Senel (Kanun)

MEHR

Do 29.06. 19:00

Gott ist schön und liebt die Schönheit

Die Schönheit der Schöpfung – botanische Elemente in der Kunst.
Mit Gitti Fatima Kanacher, Gärtnerin (interreligiöser Kräutergarten)
Tanz-Performance: Harake Dance Company,
Leitung: Mohammad Diban

MEHR

Sa 01.07. 20:00

Orientalisches Konzert

Berliner Orient-Ensemble und arabischer Tarab-Chor
Leitung: Hassan Abul-Fadl

MEHR

So 02.07. 18:00

Sommerkonzert

mit dem Ensemble XelmYa
Leitung: Sylvia Hinz

Di 04.07. 19:00

Podiumsdiskussion

»Kinder religiös erziehen – Ist das heute noch aktuell?«
Eine Podiumsdiskussion u. a. mit Iman Andrea Reimann, Rabbinerin Gesa Ederberg, Pfarrerin Silke Radosh-Hinder
Musik: Gitarren-Duo Johannes Bieber und Linus Vonderau

Sa 08.07. 20:00

Finissage

»Einander sehen – Schrift als Klangraum«
Rezitationen aus jüdischer, christlicher und muslimischer Tradition
Musik: twinterpretation (Jan-Philipp und Anwar Manuel Alam, Violine und Klavier)

MEHR

So 09.07. 10.00

Abschlussgottesdienst

»Einander sehen – die poetische Kraft des Wortes«
Mit Pfarrerin Friederike von Kirchbach, Dr. Andreas Goetze, Shahid Alam
Musik: »twinterpretation«

MEHR

31.05 | 06.06. | 08.06. | 05.07.
jew. 18:00 – ca. 21:00

Exklusive Kalligraphie-Workshops mit Shahid Alam

Kosten: 25 Euro (mindestens 8, maximal 15 Teilnehmende)
Anmeldung erforderlich unter mail@einandersehen.de
Weitere Kalligraphie-Workshops nach Vereinbarung (Gruppentarife)

Mittwochs 12:00 – 12:30

Mittwochspause

Orgelmusik mit Manfred Maibauer

Sonntags 18:00

Sommerkonzerte

Unter anderem mit dem Ensemble XelmYa, Manfred Maibauer, Friedmann Fischer, Friedmann Graef, u. a.

Zu allen Veranstaltungen ist der Eintritt frei, ausgenommen die Kalligraphie-Workshops. Wir freuen uns über Spenden!
Für Getränke und kleine Köstlichkeiten wird immer gesorgt.

BESUCHERINFORMATIONEN

KONTAKT

Evangelische St.-Thomas-Kirche
Mariannenplatz 28
Berlin-Kreuzberg

mail@einandersehen.de

Zu erreichen über S-Ostbahnhof (ca.8-10 Minuten Fußweg) oder mit Bus 165 und 265 (Bethaniendamm) oder Bus 140 (Mariannenplatz)

KOOPERATIONSPARTNER

Abraham Geiger Kolleg

Mit freundlicher Unterstützung von